Forschung und Entwicklung

Das Filminstitut kooperiert mit verschiedenen Institutionen in der Region Hannover und darüber hinaus. Hervorzuheben ist die Gesellschaft für Filmstudien e.V. (GFS), die ihre kompletten Archiv- und Sammlungsbestände ins Filminstitut (vormals Kulturarchiv) eingebracht und im Gegenzug den Vereinssitz in den Räumlichkeiten des Filminstituts genommen hat. Gemeinsam mit der GFS wurde das Drittmittel-Projekt "Sicherung, Nutzbarmachung und Präsentation historischer Hannover-Filme" bearbeitet. In der Folge wurde u.a. eine DVD-Edition mit bisher 30 Filmen auf 18 DVDs präsentiert.

Ausgehend von der Niedersächsischen Bildungsinitiative „N21 – Multimediale Lernumgebungen“ hat das Filminstitut (vormals Kulturarchiv) gemeinsam mit dem Historischen Seminar der Leibniz-Universität Hannover das Projekt "Lernwerkstatt Geschichte" erarbeitet. Hierbei wird der Bereich "Film und Geschichte" vom Filminstitut betreut.

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) entwickelt das Filminstitut Bildungsmedien, unter anderem werden historische Filmdokumente für die schulische Bildungsarbeit aufbereitet. So etwa der klassische Dokumentarfilm "Asylrecht" von 1949. Das hierfür entwickelte interaktive Bildungspaket wurde mit dem Comenius EduMedia Award 2016 ausgezeichnet.

In dem Projekt "Historische Filmbestände in Niedersachsen" findet eine Grundlagen-Dokumentation historischer Filmschätze im Bundesland statt. Bei der Erfassung und Bearbeitung historischer Filmbestände in Niedersachsen kooperiert das Filminstitut mit dem Niedersächsischen Heimatbund (NHB).

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Haute-Normandie in Frankreich gibt es seit einigen Jahren eine Kooperation zwischen dem Filminstitut (vormals Kulturarchiv) und dem POLE IMAGE HAUTE-NORMANDIE. So werden unter dem Titel „Blickwechsel – Regards croisés“ historische Filme aus den beiden Regionen öffentlich vorgeführt und auf DVD herausgegeben.