Inhalt des Films "Das Fräulein und der Vagabund"

Die junge Hilfslehrerin Regine lebt in einem Heidedorf. Ihr Verlobter Gerhardt, der Sekretär des Kreisdirektors ist, wohnt bei seiner Mutter, einer selbstgerechten, ehrgeizigen und ordnungsliebenden Frau. Regine leidet unter der mangelnden Spontaneität und Ausgelassenheit in ihrer Beziehung zu Gerhardt. Als sie eines Tages ihre Klasse zum Unterricht in die Heide führt, begegnet sie dem Vagabunden Hannes, der Regine am darauffolgenden Sonntag mit einer "ausgeliehenen" Kutsche abholt. Er überredet sie mit sanftem Druck zu einem Ausflug in die Heide. Regine verliebt sich im Laufe des Tages in Hannes und verbringt die Nacht mit ihm. Am nächsten Morgen trennt sie sich von Gerhardt und gibt ihre Stelle in der Schule auf, um mit Hannes zusammen sein zu können. Doch sie ist für ihn nur eine unter vielen. Als sie dies erkennt, will sie aus dem Heideort fortgehen. Gerhardts Mutter kommt auf den Bahnhof und kann Regine überzeugen, dass Gerhardt sie braucht. Der ist nämlich verschwunden und hat seiner Mutter eine beunruhigende Nachricht hinterlassen. Inzwischen ist Gerhardt jedoch Hannes begegnet, der ihm nach einer heftigen Auseinandersetzung klar macht, dass Regine eigentlich nur Gerhardt liebt. Die wird am nächsten Morgen von ihrer Schulklasse zu einem früher versprochenen Ausflug in die Heide abgeholt. In der Heide trifft Regine Gerhardt, der als "neuer Schüler" ebenfalls dazulernen will. Hannes zieht derweil weiter.